V37 Komplexe dissoziative Störungen - Teil 2 - Do 17.11.2022

Online-Vortrag unter Leitung von Ingrid Wild-Lüffe
  • 1 Seminar
  • 2 Teilnehmerdaten
  • 3 Übersicht
V-37
Im ersten Teil des Vortrags, am 07.04.2022, wurden die Grundlagen der Stresstheorie in Bezug auf die Entstehung von Traumafolgestörungen dargestellt. Im zweiten Teil soll es nun um die Auswirkung nicht integrierter, traumatischer Erfahrungen gehen. Wir sprechen über dissoziative Symptome während und unmittelbar nach einem traumatischen Ereignis, das immer eine Unterbrechung der inneren Wahrnehmung und Kommunikation der Person bedeutet. Das Nicht-Wahrhaben-Wollen ist die Grundlage für dissoziative Phänomene, die einerseits für das weitere Funktionieren der Person von großer Bedeutung sind, langfristig aber die Lebensqualität stark einschränken. Dissoziative Symptome entstehen durch die Fragilität der verschiedenen Persönlichkeitsbereiche. Wir versuchen dabei die dissoziative Identitätsstörung gegen andere dissoziative Phänomene und Persönlichkeitsstörungen abzugrenzen.

In diesem Vortrag kümmern wir uns um komplexe posttraumatische Belastungsstörungen, die in aller Regel durch nahestehende Menschen verursacht werden. Es soll im Rahmen dieses Vortrags zu einem Austausch kommen, der es auch Angehörigen, Helfern und Betroffenen verständlicher machen könnte, mit welchen posttraumatischen Problemen Betroffene zu kämpfen haben. Es werden Folien gezeigt, aber das Gespräch und die Diskussion sollen ebenso Platz haben.

Der Vortrag mit anschließendem Austausch richtet sich an Betroffene, Angehörige und Psychosoziale Helfer.
online via Zoom
13,00 EUR inkl. 0,00 EUR (0,0%) MwSt.

ALG II- Empfänger*innen und vergleichbare Einkommenshöhen: 8,00 EUR inkl. 0,00 EUR (0,0%) MwSt.

17.11.2022 18:00 - 19:30

Ingrid Wild-Lüffe

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