Behandlung von sexuellen Störungen nach sexuellen Gewalterfahrungen unter Leitung von Dr. Melanie Büttner und Karin Paschinger

Seminar
  • 1 Seminar
  • 2 Teilnehmerdaten
  • 3 Fragebogen
  • 4 Übersicht
S-2
Umfang: 8 UEs

Inhalt:
Sexuelle Gewalterfahrungen greifen empfindlich in die psychosexuelle Entwicklung ein und bedingen schwere Störungen der Sexualität – und zwar nicht nur auf seelischer, sondern auch auf körperlicher und partnerschaftlicher Ebene.
Der Leidensdruck der Betroffenen ist oft immens – hängt doch die Frage, ob es ihnen gelingen kann, eine Partnerschaft aufzubauen und zu erhalten, mit davon ab, wie ihr Umgang mit Sexualität ist. Nicht wenige von ihnen sehnen sich außerdem danach, ihre verletzte Sexualität aus der Umklammerung der Traumafolgen zu befreien und sich mit ihren sinnlichen und erotischen Seiten auszusöhnen. Gleichzeitig trifft man bei den Betroffenen wie auch bei ihren Therapeut*innen häufig die Befürchtung an, es könne zu psychischen Destabilisierungen kommen, wenn man sich der Sexualität näher zuwende. Zusammen mit der Unsicherheit, wie mit diesem tabuisierten Thema in der Psychotherapie umzugehen ist, wird eine solche Sorge leicht zum Hemmnis für Weiterentwicklung und paradoxerweise auch für eine dauerhafte Stabilisierung.

Unter welchen psychischen, körperlichen und partnerschaftlichen Störungen der Sexualität leiden Betroffene von sexueller Gewalt? Gibt es behutsame und sichere Wege, das Thema Sexualität in die Behandlung zu integrieren?
Die Dozentinnen stellen einen Ansatz vor, der trauma-, sexual- und körpertherapeutische Elemente verbindet und den/die Partner*in intensiv miteinbezieht. Fallbeispiele und Selbsterfahrungsanteile ergänzen die praxisnahe Informationsvermittlung.
THZM, Seminarzentrum, Horemansstraße 8 Rgb., 80636 München
390,00 EUR inkl. 0,00 EUR (0,0%) MwSt.
Mitgliedsrabatt: 350,00 EUR inkl. 0,00 EUR (0,0%) MwSt.

öffentlich

21.01.2021 09:30 - 17:00

22.01.2021 09:30 - 17:00

Dr. Melanie Büttner

Karin Paschinger

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