DAS TRANSZENDENTE IN DER PSYCHOTHERAPIE

Workshop mit Dr. Johannes Benedikt Schmidt
  • 1 Seminar
  • 2 Teilnehmerdaten
  • 3 Fragebogen
  • 4 Übersicht
S-38
Psychotherapie stößt immer wieder an ihre Grenzen. Nicht nur bei den großen Sinnfragen des Lebens, der Frage nach heilenden Selbstbildern, sondern oft auch in scheinbar auswegslosen Situationen, bei Verbitterungen, Selbstphobien oder strukturellen Schäden der Persönlichkeit. Menschen sind zerstörbar und manchmal braucht etwas Umfassenderes als die eigene Psyche zum Heilwerden. Der Theologe und Psychotherapeut Eugen Drewermann weißt darauf hin, dass jeder Mensch mit sich selbst überfordert ist, wo die Verbindung zu einem umfassenderen Gan-zen verloren ging. Wir müssen uns fragen, ob Psychotherapie nicht nur dem Glücklichsein dient, sondern notwendig ist, um uns dem unausweichlichen Leid in unserem Leben zu stellen.Es ist meine Erfahrung, dass tiefstes Trauma die Intimität eines sakralen Raumes braucht, der auf der Intimität von Begegnung – und nicht auf einem sakralen Gebäude – beruht. Aber was ist die Haltung, die Form, das Phänomen, dem wir begegnen, wenn wir mit psychotherapeutischem Handeln an Unsagbares heranreichen? Wenn der psychothera-peutische Prozess von der Selbstphobie zum Berührtsein von uns Selbst und unserem Sosein führt?An diesem Abend möchte Johannes B. Schmidt seine Erfahrungen mit Transzendenz in der Psychotherapie teilen, damit weder Überpsychologisierung und Seinsblindheit oder spiritualisierende Idealisierung uns den Weg in Sinnstiftung, Heilungserleben oder erfüllender Lebensteilhabe verstellen.
THZM, Horemansstr. 8 Rgb., 80636 München
65,00 EUR inkl. 0,00 EUR (0,0%) MwSt.

Betroffene: 42,25 EUR inkl. 0,00 EUR (0,0%) MwSt.
Nachlass für Betroffene

02.12.2021 18:00 - 21:00

Dr. Johannes Benedikt Schmidt

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